Pressesprecher
Uli Franke, 0176/60028451
Kreisvorsitzende
Natalie Krieger, 0160/841813
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Heute haben Schülerinnen, Schüler und Studierende in Darmstadt "für Solidarität und freie Bildung" demonstriert. DIE LINKE. Darmstadt unterstützt die Forderungen der Protestierenden nach angemessener Finanzierung des Bildungssystems und Unabhängigkeit der Bildung von den Interessen der Konzerne.
Die in den Redebeiträgen vielfach geäußerte grundsätzliche Kritik am ökonomischen und politischen System wurde von den über 700 Protestierenden mit breiter Zustimmung aufgenommen. Es ist richtig und wichtig, dass im Anschluss an die Demonstration das Foyer des Justus-Liebig-Hauses als öffentlicher Freiraum in Besitz genommen wurde, um sich über diese Kritik und über Perspektiven der Veränderung zu verständigen.
Auch die außerordentlich große studentische Wohnungsnot ist Gegenstand des Protests. DIE LINKE fordert die Stadt auf, sich für eine Zwischennutzung von Gebäuden in der Lincoln-Siedlung einzusetzen. Auch der in eigenem Besitz befindliche Leerstand muss auf die Tauglichkeit für vorübergehende Nutzung überprüft und möglichst schnell bereit gestellt werden. Anstelle der bisherigen Paragrafenreiterei ist endlich Mut zur Improvisation gefragt, denn bekanntlich findet ein klarer Wille auch einen Weg.
Außerdem muss zügig ein größeres Angebot an bezahlbarem Wohnraum geschaffen werden, denn nicht nur die Studierenden leiden unter der Darmstädter Wohnungsnot.