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Pressemeldung

17. Oktober 2011

Rente statt Rendite - Finanzmärkte verdienen kein Vertrauen

Heute tritt der Privatrenten-Lobbyist Bernd Raffelhüschen auf Einladung der Sparkasse Darmstadt im Wissenschafts- und Kongresszentrum auf. Aus diesem Anlass haben AStA TUD und DGB-Stadtverband zu einer Aktion vor dem Darmstadtium aufgerufen, um die Öffentlichkeit über die "Demagogie" des Referenten aufzuklären.

 

DIE LINKE. Darmstadt unterstützt diese Aktion und beteiligt sich daran. Unter dem Motto "Rente statt Rendite" warnt sie vor der Abkehr von der umlagefinanzierten Rente, denn "Finanzmärkte verdienen kein Vertrauen".

Die Menschen brauchen eine sichere und existenzsichernde Rente, die sich unabhängig von der Inflation an den Einkommen orientiert. Diese solidarische Form der Alterssicherung muss ausgebaut und weiter entwickelt werden.

Stattdessen wird die umlagefinanzierte Rente von "Wissenschaftlern" wie Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Finanzkonzerne schlecht geredet, denn die Milliarden der Versicherten lassen sich auf den Finanzmärkten  in schnelle Rendite für die Unternehmen verwandeln. Und wenn früher oder später auch dieses Kartenhaus zusammenfällt, müssen schließlich doch wieder die öffentlichen Haushalte für den Ausgleich der Verluste geplündert werden. Es ist ein Ärgernis, dass die dem öffentlichen Interesse verpflichtete Sparkasse dieses Geschäftsmodell weiterhin mit großem Aufwand propagiert.

DIE LINKE ruft die Menschen dazu auf, Täuschern wie Riester, Rürup oder Raffelhüschen das Vertrauen zu entziehen und für die Stärkung der solidarischen Altersrente zu kämpfen.