Der politische Dokumentarfilm von Fulvio Grimaldi behandelt den "Arabischen Frühling", erklärt die historischen und politischen Bedingungen in Libyen und dokumentiert die NATO-Aggression gegen das Land. Der Autor wird anwesend sein und für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Im Frühling 2011 hat die NATO "zum Schutz der Zivilbevölkerung" Libyen massiv bombardiert. Durch das Bombardement und die Kämpfe kamen mindestens 40.000 Menschen ums Leben. Die Infrastruktur des Landes wurde schwer beschädigt. Der UN-Beschluss, der die Durchsetzung einer Flugverbotszone zum Inhalt hatte, wurde von den NATO-Staaten dreist uminterpretiert in eine Lizenz zum Sturz der Regierung. Die Medien flankierten den barbarischen Angriff und unterstützen auch heute den heuchlerischen Menschenrechts-Interventionismus der westlichen Staaten. Kritische Stimmen dringen kaum in die Öffentlichkeit durch.
Eine solche Stimme ist Fulvio Grimaldi. Der freie Journalist war Kriegsberichterstatter großer Zeitungen in der arabischen Welt und hat 16 Jahre beim staatlichen italienischen Fernsehsender RAI gearbeitet. Im April und Mai 2011 war er mit der Kamera in Libyen, um sich ein Bild von der Situation und der Stimmung der Bevölkerung zu machen.
Wir haben ihn eingeladen, uns anhand des Films aus erster Hand zu informieren und seine Sichtweise mit uns zu diskutieren. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen:
Termin: Samstag, 11.2., 19 Uhr
Ort: Hoffart-Theater, Lauteschlägerstr. 28a (Hinterhof)
Übersicht über die komplette Filmtournee:
8.2. 19:30 Uhr Bad König, Bürgerbüro der LINKEN, Schlossplatz 8
9.2. 20:00 Uhr Viernheim, Weinstube Küfer, Ludwigstr. 30
10.2. 19:00 Uhr Groß-Gerau, Kulturcafé, Darmstädter Str. 31
11.2. 19:00 Uhr Darmstadt, Hoffart-Theater, Lauteschlägerstr. 28a
12.2. 11:00 Uhr Hanau, Büro der LINKEN, Wilhelmstr. 2