Termin

23. Februar 2011

Bauverein AG: Profit oder Gemeinwohl?

Betroffene berichten von ihren Erfahrungen

 

Der ehemalige "Bauverein für Arbeiterwohnungen" hat mit der Gründungsidee, für preiswerten Wohnraum zu sorgen, nicht mehr viel zu tun. Das Unternehmen hat sich längst von der Gemeinnützigkeit verabschiedet und handelt stattdessen wie ein Privatunternehmen im Auftrag der Stadt. Der Bau teurer Eigentumswohnungen, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen oder den Mietpreis steigernde Sanierungen erhöhen die Rendite, während der Bau des dringend benötigten preiswerten Wohnraums zurückgefahren wird. Aktuell ist geplant, die Mehrfamilienhäuser in der Oppenheimer Straße abzureißen und stattdessen neue Reihenhäuser zu bauen, die für die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner unerschwinglich sein werden. Auch im Umgang mit den Mieterinnen und Mietern wird das städtische Unternehmen seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht.

DIE LINKE hat Betroffene bzw. deren Lobby eingeladen, zusammen mit uns die Kritik an der Bauverein AG an die Öffentlichkeit zu tragen und über Möglichkeiten zu diskutieren, das Unternehmen zu "resozialisieren". Zugesagt haben Vertreterinnen und Vertreter von der Mieterinitiative Oppenheimer Straße, der AG Bauverein Eberstadt und dem Mieterbund Darmstadt. Uli Franke wird als Kandidat für die Kommunalwahl die Forderungen der LINKEN vor- und zur Diskussion stellen.

 

Ort: Justus-Liebig-Haus (Wintergarten)
Zeit: 23.2.2011, 19:30 Uhr