Hier ist DIE LINKE. Darmstadt!

Hier finden Sie Bilderserien von verschiedenen unserer Aktionen und Veranstaltungen. Weitere Aktivitäten sind in unserem Archiv dokumentiert.

 

20. März 2017 - Newroz-Feier 2017 in Darmstadt

Zusammen mit etwa 500 Kurdinnen und Kurden demonstrierten und feierten auch Mitglieder unseres Kreisverband das Newroz-Fest. Auch in diesem Jahr waren wir eingeladen, mit einem Redebeitrag unsere Grüße und unsere Solidarität zu bekunden:

"... Jede Kritik an der türkischen Regierung wird von Erdogan als Terrorismus definiert. Das Recht auf freie Meinungsäußerung gibt es in der Türkei nicht mehr. Leider beteiligt sich die deutsche Regierung an dieser üblen Politik, indem sie weitere Symbole kurdischer Organisationen verboten hat. Das betrifft unter anderem die YPG, die eine tragende Rolle einnimmt im militärischen Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Bei den Kämpferinnen und Kämpfern der YPG müssen sich all jene bedanken, denen die Niederschlagung des IS ernsthaft wichtig ist. Es ist eine Schande, dass die deutsche Regierung sich hier einmal mehr als Vorposten der türkischen Innenpolitik einspannen lässt.

Der NATO-Staat Türkei ist durch Rechtsbeugung, Willkür und Gewalt faktisch in eine Diktatur verwandelt worden. An diesen Zustand sollen nach dem Willen der Erdogan-Regierung nun die staatlichen Institutionen angepasst werden, und zwar durch ein Referendum für ein autoritäres Präsidialsystem. Dieses findet während des staatlichen Ausnahmezustands in einem Klima der Unfreiheit und der Bedrohung statt. DIE LINKE kämpft mit den demokratischen Kräften der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland für das "Hayir" zu diesem Referendum."  Zum kompletten Redebeitrag

 

20. Oktober 2016 - Demo "Ihr seid nicht alle!" in Wiesbaden

Tausende demonstrierten am 30. Oktober in Wiesbaden gegen Homophobie und Intoleranz. Auch DIE LINKE. Darmstadt hat an dieser Demonstration teil genommen.

Konservative Christen, AfD, NPD, die rechte Kameradschaftsszene und andere mobilisierten unter dem realitätsverdrehenden Motto "Demo für alle" nach Wiesbaden, um - vordergründig - gegen den neuen Lehrplan zur Sexualerziehung zu demonstrieren. In diesem geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler lernen, sexuelle Vielfalt zu akzeptieren. Blockaden in der Innenstadt sorgten dafür, dass die ursprünglich geplante Demoroute der "Demo für alle" stark verkürzt werden musste.  Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen haben bei der Kundgebung für Akzeptanz und Toleranz geworben und damit ein Zeichen gesetzt gegen diejenigen, die ihre Intoleranz mit vermeintlich christlichen Werten begründen.

 

 

17. September 2016 - CETA & TTIP stoppen!

320.000 Menschen in sieben Städten haben ein klares Signal an den SPD-Parteikonvent und die EU-Handelsministerkonferenz gesendet. 70.000 demonstrierten in Berlin, 65.000 in Hamburg, 55.000 in Köln, 50.000 in Frankfurt, 40.000 in Stuttgart, 25.000 in München und 15.000 in Leipzig: "Wir wollen keine Handels- und Investitionsschutzabkommen im Interesse der Konzerne. Gegen CETA und TTIP, für gerechten Welthandel".  [Aufruf der Demo]

Die Qualitätsmedien schreiben voneinander ab, dass weit weniger Menschen gekommen seien als die Veranstalter angenommen hatten. Die Veranstalter hatten mit einer Teilnahme von "weit mehr als 100.000 Menschen" in allen 7 Städten zusammen gerechnet, in Frankfurt hatte man auf 20.000 Teilnehmer/innen gehofft. Selbst die Polizei hat die bundesweite Beteiligung auf 215.000 geschätzt, in Frankfurt auf 25.000. Selbst wenn man es für richtig hält, sich nur an den bekanntermaßen tief gegriffenen Zahlen der Polizei zu orientieren, ist die Aussage schlicht falsch. Egal wie die Fakten sind, es soll der Satz hängen bleiben, dass die Demonstrationen nicht so gut besucht waren. Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen!

Die sieben Demonstrationen waren ein riesiger Erfolg für die Bewegung gegen CETA und TTIP. Der politische Preis für das Durchwinken der vorläufigen Anwendung von CETA ist heute deutlich gestiegen!

25. Juni 2016 - Sommerfest der LINKEN

Zusammen mit DIDF, Halkevi e.V. und Nav-Dem haben wir auch in diesem Jahr wieder unser Open-Air-Sommerfest auf dem Kantplatz gefeiert. Dieses findet traditionell bei durchwachsenem Wetter statt. Diesmal mussten wir in der zweiten Hälfte der Feier bei strömendem Regen die gute Laune bewahren.

Geboten wurde Livemusik von der Saxophonbande und ein politischer Beitrag von Hermann Schaus. Die Auftritte von Fine Kettle of Fish und von der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig fielen leider dem Wetter zum Opfer. Wir holen es nach!

Stilleben am Kantplatz
Noch ist es trocken...
...die Erwartung steigt
Die Saxophonbande aus Ginsheim
Tanja und Walter
Das bisschen Luftfeuchtigkeit bringt uns nicht aus dem Rhythmus!
Hermann Schaus
Improvisation in der Hüpfburg
Improvisation #2 tröstet über den ausgefallenen Auftritt hinweg

 

18. Juni 2016 - Stadtteilfest Eberstadt Süd

Seit 2010 ist DIE LINKE beim Stadtteilfest in Eberstadt Süd dabei und bietet Unterhaltung für die Kinder an. Diesmal waren z.B. Zwerge aus dem Pool an den Strand zu setzen.


 

5. Mai 2016 - Der 8. Mai muss ein Feiertag sein

Radtour zur Gedenkstätte in Walldorf

Auch dieses Jahr trafen sich wieder zahlreiche Radlerinnen und Radler zum Gedenken an das Ende des Faschismus. Am 8. Mai 1945 ging mit dem Kriegsende zugleich die Gewaltherrschaft des „Nationalsozialismus“ zu Ende. Die Linke der Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg erinnert an dieses Datum seit nunmehr sechs Jahren mit einer gemeinsamen Radfahrt zu einem der Denkmale, die an Menschen erinnern, die Opfer dieses menschenverachtenden Systems geworden sind.

Ernst Hilmer, der diese Friedensfahrt seit Jahren organisiert, begrüßte die Gruppe der Radler und Radlerinnen, die sich am Donnerstag, den 5. Mai auf dem Marktplatz in Griesheim zu früher Stunde eingefunden hatte. In einer kurzen Ansprache erläuterte er, wie es zu dieser Idee der Friedens-Rad-Fahrten kam, die jährlich an einem dem 8. Mai - nahen Sonn- oder Feiertag durchgeführt werden.

Nahezu in allen europäischen Ländern, die ebenso wie Deutschland unter dem Nazi-Terror zu leiden hatten, wird der 8. Mai als Feiertag begangen. Schließlich war dies der Tag, auf den Millionen von Menschen gehofft hatten: Jene, die in den Konzentrationslagern überlebt hatten und ihre Befreiung ersehnten, die Soldaten aller Seiten, die in diesem vom verbrecherischen NS-Regime geführten Eroberungskrieg auf den Tag ihrer Heimkehr in ihre Familien warteten, die Frauen und Männer, die im Untergrund oder im offenen Kampf unter dem Einsatz ihres Lebens dem Regime Widerstand geleistet hatten. In diesem Krieg, in dem es um die Unterwerfung und Auslöschung ganzer Nationen und Ethnien ging, verloren 50 Millionen Menschen ihr Leben.

Wenn Europa sich zu seiner eigenen Vergangenheit nicht verantworte und die Länder nicht bewusst zu ihrem geschichtlichen Versagen wie auch zu ihren Erfolgen stünden, könne das Projekt eines friedfertigen, sozialen und solidarischen Europas nicht gedeihen. Faschismus sei Abwertung anderer, anderer Menschen, anderer Völker. So hatte es der französische Philosoph Albert Camus einmal ausgedrückt. So ist der 8. Mai auch eine Mahnung gegen Fremdenfeindlichkeit und für Solidarität unter den europäischen Völkern. Der 8. Mai müsse ein gemeinsamer deutscher - und europäischer Feiertag sein!

War das Ziel der Gedenkfahrt in den vorangegangenen Jahren Osthofen, wo sich das erste Konzentrationslager auf hessischem Boden befand und viele, vor allem politische Widerstandskämpfer aus Darmstadt und Umgebung eingekerkert waren, so sollte es diesmal zu einer Gedenkstätte in (Mörfelden-) Walldorf gehen. Dort waren in der dortigen Konzentrationslager – Außenstelle im Kriegsjahr 1944 bis zu 1700 jüdische Frauen und Mädchen ungarischer Herkunft kaserniert, um für die deutsche Kriegsmaschinerie Rollfelder zu bauen.

Gleich zu Anfang der Fahrt wies Ernst Hilmer auf eine Gedenktafel hin, die am sogenannten Kochschulhaus in Griesheim angebracht ist. Es ist eine Erinnerung an die Lehrerin, Dichterin und Schriftstellerin Elisabeth Langässer. Sie war Halbjüdin, ihr Vater war zum katholischen Glauben konvertiert. 1929 wird sie schwanger – und wird vom hessischen Staatsdienst entlassen. In gutem Glauben – wie sie später bekannte – wählt sie im März 1933 noch die NSDAP. 1936 – das Jahr, in dem ihr Roman „Gang durchs Ried“ erscheint, wird sie aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen und bekommt Berufsverbot. 1943 verschleppt die Gestapo ihre 14 –jährige Tochter Cornelia, deren Vater jüdischer Herkunft ist. Das Kind überlebt das Konzentrationslager Auschwitz.

Die erste Station der Friedensfahrt ist die „Lumpenmühle“ - im Volksmund auch „Hitlermühle“ genannt, weil sich hier in den 20er Jahren die damals noch verbotenen „Braunhemden“ trafen. Heute ist es ein Kroatisches Restaurant. Es ist der Schauplatz eines Kapitels aus dem Roman „Gang durchs Ried“ – der Ort, an dem der Protagonist, ein staatenloser Landstreicher, auf die Umtriebe in dem Gasthaus aufmerksam wird.

Die Fahrt mit der Friedenstaube ging weiter durch die Orte Büttelborn, Klein Gerau, Worfelden, Mörfelden. Am Gedenkstein in Walldorf wartete schon die Leiterin des Heimat- und Geschichtsvereins, Frau Rühlig. Sie hatte den Gedenkpfad durch das ehemalige Lager zusammen mit Lehrer-innen und ihren Schüler-innen aufgebaut. Auf zahlreichen Tafeln ist die Geschichte dieses Ortes und das persönliche Schicksal der verschleppten Frauen eindrucksvoll dokumentiert. Unvergessen bleibt den Friedensradfahrern aber auch die persönlichen Erfahrungen, die Frau Rühlig von den Begegnungen mit den wenigen Überlebenden zu erzählen weiß – und von dem Engagement der Schüler und Schülerinnen, die in langjähriger geduldiger Kleinarbeit den Leidensweg dieser Frauen der Vergessenheit entrissen haben.

Nach einer Einkehr in der Gartenwirtschaft „Grundhof“ ging der Weg diesmal zurück über das Naturschutzgebiet „Am Mönchsbruch“, wieder zum Marktplatz in Griesheim.


 

28. Februar 2016 - Keine "Demo für alle"! in Stuttgart

Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg demonstrierten am 28.02.2016 Stuttgart wieder Seite an Seite Neonazis, evangelikale und fundamentalistische Christen, rechte Hetzer, rechtspopulistische Politiker und die sogenannten "Besorgten Eltern" auf die Straße, um gegen Gleichstellung, gleiche Rechte, Menschenrechte und die Ehe für Alle zu demonstrieren.

Kurz vor der Wahl wollten sie hetzen und Stimmung machen gegen Vielfalt und Gleichstellung - und scheuten nicht davor zurück, ihre Veranstaltung "Demo für alle" zu nennen.

DIE LINKE. Darmstadt ist der Einladung des vielbunt e.V. zugefolgt, um diesem rückwärtsgewandten Konglomerat und ihren menschenverachtenden Parolen nicht den Platz zu überlassen. Niemand darf glauben, die Stimme einer stillen Mehrheit zu sein!


 

10. Dezember 2015 - "Treffen unterm Weihnachtsbaum" in Eberstadt Süd

  • Pavillon der LINKEN mit zwei bezopften Nikoläusen
  • Fabian angelt Zwerge
  • Kinder am Geschicklichkeitsspiel

Wie jedes Jahr waren wir auch 2015 beim "Treffen unterm Weihnachtsbaum" in Eberstadt Süd dabei. Im Angebot waren verschiedene Spiele für Kinder und - natürlich - rote Männer! 


 
28. März 2015 - Demonstration gegen TTIP & Co. in Darmstadt

 
07. März 2015 - Internationaler Frauentag: Der "Rote Faden" der LINKEN
09. Juni 2014 - Bundeswehr beim Hessentag: Kein Werben fürs Sterben!

Mit einer Waffenschau, Anwerbestelle, Erbsensuppe, Musik, fetzigen Events und netten Soldaten, die keine Kommissköppe sind, präsentierte sich die Bundeswehr auf dem Hessentag in Bensheim. Dagegen protestierte ein breites südhessisches Bündnis aus Organisationen der Friedensbewegung sowie Gliederungen von Gewerkschaften und Parteien mit einer Kundgebung am Pfingstmontag.

Es wurde kritisiert, dass die an zwei Standorten groß aufgezogene Werbung der Bundeswehr Auslandseinsätzen ein positives Image gibt und der Bevölkerung als Hilfe und Schutz für bedrängte Menschen verkauft wird. "Militärische Gewalt und Krieg sind keine Lösung", heißt es dagegen im Aufruf des Bündnisses.

In Afghanistan hätten 13 Jahre Krieg und militärische Besetzung keine Sicherheit geschaffen, sondern Macht und Einfluss von Warlords und Taliban gestärkt, abertausende Opfer gefordert, darunter auch über 3500 westliche Soldaten, und das Elend der Masse der Afghanen vergrößert. Um Hilfe geht es aber in Wirklichkeit nicht. Laut Richtlinien des Verteidigungsministeriums ist ein zentraler Auftrag der Bundeswehr, den "freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen zu ermöglichen". Das tatsächliche Ziel ist es also, geopolitische und wirtschaftliche Interessen weltweit durchzusetzen, wenn nötig auch militärisch. Für diese Machtpolitik ist die Bundeswehr zu einer Profiarmee für Auslandseinsätze umgebaut und umgerüstet worden.

Und dafür rührt die Bundeswehr nun auch in Schulen die Werbetrommel. Sie schickt psychologisch geschulte Jugendoffiziere in den Unterricht, um Jugendliche, auch Minderjährige, von der Machtpolitik zu überzeugen. Der Wunsch von Schülern nach einer besseren Welt wird ausgenutzt. "Karriereberater" locken außerdem mit Ausbildungsplätzen, Stipendien und relativ gutem Einkommen. Es werden Preisausschreiben verteilt, der Hauptgewinn für eine Klasse ist eine Woche Abenteuer bei der Bundeswehr. Und in diesem Jahr gab es ein verlockendes Angebot: ein kostenloser Tagesausflug zum Hessentag.

Doch in Wahrheit sei „Soldat“ kein normaler Beruf: Freiwillige müssen bereit sein, das Risiko auf sich zu nehmen, zu töten, getötet, körperlich und seelisch verletzt zu werden. Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber: es gilt das System von Befehl und Gehorsam, es gibt kein Streikrecht. DIE LINKE. Darmstadt beteiligte sich an dem vielfältigen Protest gegen die Präsenz der Bundeswehr beim Hessentag, zunächst an der Mahnwache des Bensheimer Bündnisses vor der Waffenschau, und dann bei der Kundgebung am zweiten Standort des zweitgrößten Ausstellers auf dem Hessentag.

Lesen Sie auch den Flyer, der bei den Aktionen verteilt wurde.

Waffenschau der Bundeswehr
MdB Christine Buchholz
Vom Bahnhof zur Mahnwache
Die Bensheimer Mahnwache
Protestplakat auf dem Panzer
Gänsemarschdemo...
...auf der Festmeile
Kundgebung mit Willi van Ooyen...
...und Musikerprogramm von Ernst Schwarz
Ein "Die-in"
Willi van Ooyen
Manfred Coppik
31. Mai 2014 - Die Waffen nieder in der Ukraine!

Demonstration in Frankfurt für eine Ende der Eskalaton

"Was die Ukraine und die Region brauchen, sind ein sofortiger Waffenstillstand und der Beginn eines Verhandlungsprozesses mit allen Beteiligten", stellt der Aufruf zu der Demonstration der Friedensbewegung fest.

Und weiter: "Die Urheberschaft für die internationalen Spannungen in Osteuropa liegt in der Politik von EU und NATO, die beide ihre Grenzen weiter an Russland herangeschoben haben und nun die Ukraine mit einem Assoziierungsvertrag wirtschaftlich knebeln und militärisch gegen Russland in Stellung bringen wollen. Was einst als 'gemeinsames Haus Europa' konzipiert war, verkommt zu einem westlich dominierten Europa. Gemeinsame Sicherheit geht anders!"

Gefordert wird unter anderem von der EU und Bundesregierung "eine Politik zur Deeskalation in der Ukraine und zum Abbau der Spannungen mit Russland - keine Wirtschaftssanktionen!"

DIE LINKE. Darmstadt hat zur Teilname aufgerufen und war mit einer Gruppe von Aktiven in Frankfurt dabei.

Auftakt am Kaisersack am Hauptbahnhof
Christian von Linksjugend ['solid]
Der Demozug...
...auf der Zeil
Uli, Lisa, Herwig, Christian, Christian und Thomas
Sabine Leidig (MdB) bei der Kundgebung am russischen Konsulat
01. Mai 2014 - DIE LINKE. Darmstadt am Tag der Arbeit

Kritik am EU-USA-Handelsabkommen TTIP und am dürftigen Mindestlohn

Wie jedes Jahr nahmen trotz anfänglichen Nieselwetters zahlreiche Mitglieder der LINKEN an der Demonstration und Kundgebung zum Tag der Arbeit teil, zu der der DGB eingeladen hatte. Die Themen an unserem Infostand waren das geplante Freihandelsabkommen TTIP (siehe auch in der Randspalte) und die Politik um die Ukraine.

Außerdem machten wir mit einer "Mindestlotterie" auf die Unzulänglichkeit des geplanten gesetzlichen Mindestlohns aufmerksam. So sollen Langzeitarbeitslose und Jugendliche unter 18 davon ausgenommen werden. Das ist nicht nur ungerecht und diskriminierend, sondern gefährdet das Mindestlohngesetz auch vor dem Verfassungsgericht. Wir kritisieren auch, dass die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro in tarifgebundenen Niedriglohnbereichen erst 2017 wirksam werden soll.

Das größte Problem ist aber die Höhe. Schon heute reichen 8,50 Euro nicht aus und könnten nicht mehr als ein Einstieg sein. Der Mindestlohn muss rasch auf mindestens 12 Euro angehoben werden - das stellte auch Heiner Flassbeck in seiner Rede auf dem Marktplatz fest. Stattdessen sieht die Große Koalition die erste Erhöhung erst in 2018 vor, wenn die Kaufkraft schon auf heutige 8 Euro abgesunken ist. Da die Steigerung gesetzlich auf die Größenordnung der Tarifergebnisse festgelegt ist, wird diese dürftige Lohnuntergrenze für lange Zeit bestehen bleiben. Der neue Mindestlohn ist besser als nichts, aber er ist kein Grund zum Feiern!

Gestärkt durch die gemeinsame Demonstration und die Zustimmung, die wir für unsere Positionen erfahren haben, stürzen wir uns nun in die letzten 4 Wochen des Europa-Wahlkampfs...

Demozug...
...auf der Casinostraße
Thomas guckt
Auch am Start: die Linksjugend solid
Demozug kurz vor dem Marktplatz
Keine Profite mit der Miete
Unser Infostand von nah
...und von fern
Zwergenaufstand gegen TTIP
30. April 2014 - Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von T-Systems...

...zeigten wir beim größten Streik, der bisher in diesem Unternehmen stattgefunden hatte.

Katharina und Fritz
Streikkundgebung
Die Streik-Orga spricht
Spontandemo auf dem T-Online-Campus
Kolleginnen von ver.di
Internationale Solidarität aus Griechenland!
Mai 2014 - Rentenaktionstage der LINKEN

"Die Rente muss den Lebensstandard sichern"

Vor der Europawahl machten wir die Rente zum Thema. Denn eine auskömmliche Alterssicherung ist nicht nur eine Frage der Menschenwürde, sondern auch eine Voraussetzung dafür, dass die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Europa verringert werden. Der Reichtum muss von oben nach unten umverteilt werden, durch höhere Löhne, bessere Renten und Sozialtransferleistungen, von denen die Menschen leben können. Mehr lesen...

Bodenpunkte
machen
neugierig...
Wovon wollen Sie im Alter leben?
Bis 2030 wird die Rente auf 43,7% Ihres Lohnes fallen...
daran ändert auch die aktuelle Rentenreform nichts!
Mit Bürgerversicherung und Mindestsicherung kann Altersarmut verhindert werden!
29. März 2014 - Demonstration am Dagger Complex

Für Demokratie, gegen Überwachung!

Das Bündnis "Demokratie statt Überwachung" rief auf zu einem Protestmarsch von Griesheim zum Dagger Complex am 29. März, der eine entscheidende Rolle in der Überwachung des europäischen Datenverkehrs durch die USA spielt.

Der Protestmarsch gegen die Massenüberwachung begann um 15 Uhr auf dem Griesheimer Marktplatz und führte zum Schutzzaun des Dagger Complex. Ab 17 Uhr warb ein Kulturprogramm am Dagger Complex für Demokratie, für den Schutz vor Ausspähung und für die Ächtung von Drohnenangriffen. Mehr dazu im Flyer.

DIE LINKE. Darmstadt hat am 6.3.2014 beschlossen, sich an dieser Demonstration zu beteiligen. Auch der hessische Landesverband unterstützt das Bündnis.

  

Janine Wissler mit Angela Merkel
Redner Daniel Domscheit-Berg
Demozug durch Griesheim
Demozug durch Griesheim
Willi van Ooyen
Thomas de Maiziere
Demozug am Dagger Complex
Demozug am Dagger Complex
Demozug am Dagger Complex
Hüdaverdi
Am Haupteingang
Demoteilnehmer/innen der LINKEN
22. März 2014 - Energiewende retten! Demonstration in Mainz/Wiesbaden

Die bundesweite Demonstration fand verteilt auf mehrere Landeshauptstädte statt. Insgesamt nahmen etwa 30.000 Menschen daran teil.

Die Demonstrieenden forderten, dass der Atomausstieg beschleunigt und der Kohleausstieg eingeleitet wird, Kohle-Tagebaue stillgelegt werden, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird. Die Energieversorgung soll dezentralisiert, demokratisiert und in die Hand der Bürger/innen gelegt werden! DIE LINKE unterstützt diese Forderungen und das Bündnis. Unser Kreisverband rief seine Mitglieder zur Teilnahme auf. Unten folgen einige Eindrücke von der Demonstration.

Aus dem Aufruf: "Im Koalitionsvertrag hat Schwarz-Rot einen Frontalangriff auf die Energiewende vereinbart. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot weiter auf Atom- und Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet oder AKW unrentabel werden.

Damit haben sich RWE, Eon, EnBW und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr. Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. Wir haben Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes müssen die Länder beteiligt werden. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren."

19. März 2014 - Gute Löhne für gute öffentliche Dienstleistungen
Sie ist es wert!
Streikriegel

Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP fordern ein Lohnplus von 100 Euro sowie 3,5 Prozent obendrauf. Darüber hinaus sollen Auszubildende unbefristet übernommen, ihre Ausbildungsvergütung um 100 Euro im Monat erhöht und sachgrundlose Befristungen verboten werden.

Doch Arbeitgeber aus Bund und Kommunen haben bereits vor Beginn der Verhandlungen ihre Ablehnung klar gemacht. Bundesinnenminister de Maizière (CDU) bezeichnete die Forderung als „maßlos überzogen", kommunale Arbeitgeber drohen mit einer weiteren Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen. Und auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sprach sich gegen "überzogene" Lohnforderungen aus. Zur selben Zeit gönnt sich die Mehrheit im Deutschen Bundestag – gegen die Stimmen der LINKEN – eine Diätenerhöhung um 830 Euro auf 9082 Euro im Monat.

DIE LINKE steht in dieser Auseinandersetzung an der Seite der Beschäftigten. Wir wollen einen guten Öffentlichen Dienst, in dem für gute öffentliche Dienstleistungen auch gut bezahlt wird und in dem kein Platz für Niedriglöhne ist.

Deshalb haben wir am Auftakt des Warnstreiks am 19.3.2014 zusammen mit 1.500 Warnstreikenden aus Darmstadt und anderen südhessischen Städten für die Forderungen von ver.di in der anstehenden Tarifrunde demonstriert. Unsere "Streikriegel" wurden gerne angenommen...

Die Linksfraktion hat einen Antrag "Höhere Löhne in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bunde s und der Kommunen absichern" in den Bundestag eingebracht.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wünschen euch viel Mut, Kraft und Erfolg bei eurem Arbeitskampf!

Warnstreik-Kundgebung
Hermann Schaus im Getümmel
Hermann Fritz und Michael
19. Januar 2014 - Politischer Jahresauftakt

Der dritte politische Jahresauftakt der Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg im Darmstädter Pädagog-Keller war außerordentlich gut besucht.

Neben den Mitgliedern der beiden Kreisverbände besuchten uns auch zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der politischen "Szene" und uns nahestehenden Organisationen.

Zwischen den Redebeiträgen der Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Böck und Walter Busch-Hübenbecker, unseres Landtagsabgeordneten Hermann Schaus und Europakandidat Michael Erhardt unterhielt das "Duo Klezmori" von der Darmstädter Akademie für Tonkunst das Publikum.

Mit mehr als 80 Gästen war die Veranstaltung ein großer Erfolg für den Parteiaufbau.

Wahlkampf 2013 - Eindrücke
  • Bundestagskandidat Walter Busch-Hübenbecker auf dem Roten Rad
  • Infostand mit MdB Wolfgang Gehrcke
  • Minikundgebung mit Wolfgang Gehrcke
  • Uli beim Infostand in Kranichstein
  • Infostand in Kranichstein mit Markus, einem Interessent und Eddy
  • Landtagskandidat (WK 51) Patrik Ebbers
  • Uli bei der kleinen, aber feinen campact-Demo für bezahlbaren Wohnraum
  • Bustour im Landkreis mit Willi van Ooyen
  • Nach der Straßenschilder-Aktion in Weiterstadt
  • Erster Auftritt der Gartenzwerge: Mit Fritz und Thomas bei der Bessunger Kerb
  • Infostand auf dem Luisenplatz
  • Das Rote Rad wird einbezogen in eine feuchtfröhliche Party
  • Infotour macht Halt am Hornbach...
  • ...und an der Hauptpost
  • Uli auf dem Roten Rad vor dem E-Stift...
  • ...und vorbei an der Abschlusskundgebung der "Sozialdemokratischen" Partei
  • Hüda und Markus auf Infotour im Martinsviertel
  • Zwergenaufstand gegen die Agenda 2010
  • Sarah Wagenknecht bei der Abschlusskundgebung in Frankfurt
  • Alexis Tsipras von der griechischen Partei Syriza in Frankfurt
  • Direktkandidat Walter Busch-Hübenbecker vor dem Infostand am Vortag der Wahl
  • Die Zwerge rebellieren unermüdlich
  • Genau: "Gerechter Lohn für die Schufterei"!
  • Ökologischer Abtransport der Plakate nach der Wahl
21. August 2013 - Wahlkampfauftakt auf dem Ludwigsplatz

Mit Bernd Riexinger, Janine Wissler und Jochen Nagel

Auftakt des Bundes- und Landtagswahlkampfs am 21.8.2013 mit der hessischen Spitzenkandidatin Janine Wissler, mit dem Bundestagskandidaten Jochen Nagel und dem Vorsitzenden der Partei DIE LINKE Bernd Riexinger.

Auch die drei Darmstädter Direktkandidaten Walter Busch-Hübenbecker, Thomas Frischkorn und Uli Franke stellten sich vor.

18. August 2013 - Sommerfest der LINKEN

Musik, Essen und Politik beim Open Air am Kantplatz

Beim Fest der Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg sowie DIDF, Halkevi e.V. und des Kurdistan Informations- und Beratungszentrums spielten die Bands Lady Moustache (Rock), Eule Müller (Rock-Pop aus Erfurt) und eine junge türkische Gruppe.

Die jüngeren Besucher konnten sich mit einer Hüpfburg amüsieren. Im Fokus waren auch politische Themen, über die mit unseren Kandidaten für Bundestag und Landtag diskutiert wurde. Trotz anfänglicher Problemen mit dem Wetter war das Sommerfest ein Erfolg und hat allen Besuchern und Beteiligten eine Menge Spaß bereitet.

17. August 2013 - Parade am Christopher Steet Day

"Mit vollem Recht queer"

Der CSD in Darmstadt zieht immer größere Kreise. Im dritten Jahr fand erstmalig eine große Parade unter dem Motto "Mit vollem Recht queer" mit knapp 20 teilnehmenden Gruppen und Organisationen statt.

Auch die hessische Linksfraktion war, unterstützt von unserem Kreisverband, bei wunderbarem Wetter mit einem Paradewagen am Start.

27. Juli 2013 - Stop Watching Us: Protest gegen den Überwachungswahnsinn in Frankfurt

Aktive der Darmstädter LINKEN trotzten der brütenden Hitze und protestierten zusammen mit 1000 anderen Menschen unter dem Motto "Stop Watching Us" gegen den Überwachungswahnsinn der USA und des deutschen Staats. 

Alle Parteien außer der CDU waren mit von der Partie - obwohl sie mehr oder weniger am Ausbau der Überwachung in den letzten 15 Jahren beteiligt waren. Es ist zu hoffen, dass sie sich künftig an ihre Aussagen Aussagen am Rednerpult erinnern.

Bei einer Debatte im Hessischen Landtag vor zwei Jahren wollte nur die Linksfraktion das neue Hauptquartier des US-Militärs nicht in Wiesbaden begrüßen. In dieses soll ein großes Abhörzentrum integriert werden, das den Dagger Complex bei Griesheim ersetzen wird. Wir fragen uns, warum die USA weiterhin auf deutschem Boden Spionage und Überwachung von Menschen und Einrichtungen in Deutschland und der ganzen Welt betreiben dürfen. DIE LINKE fordert schon lange wenigstens dies: Kein Abhörzentrum in Wiesbaden!

Die kritischen Nachfragen nach den Enthüllungen von Edward Snowden haben auch ergeben, dass die deutschen Geheimdienste Interesse haben an der Software, die von der NSA zum scannen der abgegriffenen Daten verwendet wird. Denn sie haben das gleiche Ziel: präventiv die Kommunikation von Millionen Menschen anzuzapfen und zu analysieren. Geheimdienste sind nicht mit einer demokratischen Gesellschaft vereinbar. Deshalb gehört der Verfassungsschutz aufgelöst und durch eine Informations- und Dokumentationsstelle für Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie ersetzt!

6. Mai 2013 - Winken für bezahlbaren Wohnraum

6 Aktive der LINKEN standen auf der Rheinstraßen-Brücke über die Bahntrasse und wiesen mit Schildern auf den Wohnungsnotstand in Darmstadt hin. Nicht nur das schöne Wetter, sondern auch die positiven Reaktionen sorgten für gute Laune. Es wurde aus den Autos und Straßenbahnen gewunken und manchmal auch gehupt.

 

 

DIE LINKE macht nicht nur auf die Ergebnisse der verfehlten Wohnungspolitik in Bund, Land und Kommunen aufmerksam, sondern entwickelt auch eigene Vorschläge. Unsere Darmstädter Linksfraktion hat einen Antrag zur Erstellung eines Konzepts zur Schaffung von sozial gebundenem und bezahlbarem Wohnraum eingereicht, der in der nächsten StaVo beraten wird.

Auf Landesebene kritisieren wir das schwarz-gelbe Wohnraum"förderungs"gesetz und setzen wir uns für die Schaffung von 4.000 Sozialwohnungen pro Jahr ein. Im Bund geht es der Linksfraktion neben dem sozialen Wohnungsbau auch um Veränderungen im Mietrecht, durch die kurzfristig die Explosion der Mieten in Ballungsräumen gestoppt werden soll (Antrag "Wohnungsnot bekämpfen - Sozialen Wohnungsbau neu starten und zum Kern einer gemeinnützigen Wohnungswirtschaft entwickeln" vom Februar 2013).

Reden Sie mal mit anderen darüber...

14. November 2012 - Solidarität mit dem Generalstreik in Griechenland, Portugal und Spanien

800 Menschen bei Demonstration und Kundgebung in Frankfurt

In Portugal, Spanien, Griechenland und anderen Ländern Südeuropas haben die Menschen am 14. November mit Generalstreiks und Großdemonstrationen gegen die andauernde Kürzungspolitik protestiert. Sie sind nicht länger bereit, mit Kürzungen bei Löhnen und Renten, im Gesundheits- und Bildungswesen für die Folgen der Finanzkrise zu zahlen. Auch in Deutschland sind an diesem Tag in vielen Städten Menschen dem Aufruf des Europäischen Gewerkschaftsbundes, der LINKEN und anderer Organisationen gefolgt und haben für ein soziales Europa demonstriert.

In Hessen konzentrierten sich die Aktivitäten auf Frankfurt. An der von den Medien kaum beachteten Solidaritätskundgebung vom griechischen Konsulat zur EZB haben ca. 800 Menschen teilgenommen, darunter auch die Aktive der Darmstädter LINKEN.

Zuvor hatten die Frankfurter Aktivisten mit dem Transparent "Gegen Lohnraub und Sozialabbau bei uns - Solidarität mit dem Generalstreik in Südeuropa" die Autofahrer im morgenlichen Pendelverkehr auf die massiven Proteste in Südeuropa hingewiesen - und auf den Zusammenhang mit dem Lohndumping hier in Deutschland.

20. Januar 2013 - Politischer Jahresauftakt
16. Juni 2012 - Stadtteilfest Eberstadt Süd
19. Mai 2012 - Blockupy-Aktionstage
1. Mai 2012 - Demonstration und Kundgebung am Tag der Arbeit

"Höhere Löhne in Deutschland = Rettungsschirm für Europa"

"Es ist wichtig, ein machtvolles Zeichen für gute Arbeit, gute Löhne und soziale Sicherheit in Europa zu setzen. Ob hier oder anderswo - der Ruf sollte laut zu hören sein: Wir zahlen nicht für eure Krise! Guter Lohn für gute Arbeit - für eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums!" - so rief DIE LINKE ihre Mitglieder uns Sympatisanten zu den Demonstrationen und Kundgebungen am Tag der Arbeit auf.

Der Darmstädter Kreisverband machte einmal mehr darauf aufmerksam, dass das beste Rettungspaket für Europa bessere Löhne in Deutschland sind. Außerdem stellten wir fest, dass Arbeitszeitverkürzung Spass macht und Arbeitsplätze schafft, protestierten gegen den Einsatz von Leiharbeit und Schein-Werkverträgen und forderten einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Mindestlohn.

30. April 2012 - Sind Sie auch für gerechte Löhne?

Aktion zur Leiharbeit am Vorabend des 1. Mai 2012

Am Vorabend des 'Tags der Arbeit' begrüßten 6 Aktivistinnen und Aktivisten des Kreisverbands Darmstadt die von der Autobahn in die Stadt einfahrenden Menschen mit einer Aktion gegen Leiharbeit und wünschten ihnen einen schönen 1. Mai. Mit sechs Schildern kommunizierten Mitglieder der LINKEN auf der Brücke der Rheinstraße über die Eisenbahn mit den Pendlern, die in den Feierabend fuhren. Die aus vielen Fahrzeugen signalisierte Unterstützung zeigte, dass nicht nur Betroffene das Lohndumping durch Leiharbeit und Werkverträge ungerecht finden.

9. April 2012 - Ostermarsch Radtour nach Frankfurt

DIE LINKE. Darmstadt unterwegs zur Ostermarsch-Kundgebung

Auch 2012 beteiligte sich DIE LINKE in Südhessen an der Ostermarsch-Fahrradtour zur Friedenskundgebung in Frankfurt auf dem Römer: in einer Zeit der Krisen und Kriege wollen die Initiator/inn/en und Teilnehmer/inn/en des Ostermarschs verdeutlichen, dass es bei den Kriegen der westlichen Staaten nicht um "Menschenrechte" geht, sondern um ihre Wirtschaftsinteressen.

5. Februar 2012 - Politischer Jahresauftakt

Wir wollen in lockerer Atmosphäre bei einem kleinen Imbiss und einem Gläschen Sekt oder Orangensaft den Kontakt mit unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern vertiefen und mit an linker Politik interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Dabei wollen wir uns über die anstehenden Herausforderungen für die Politik in Darmstadt und darüber hinaus austauschen.

27. August 2011 - Infostand beim Christopher Street Day
21. August 2012 - Sommerfest der LINKEN

Ein gelungenes Fest - erstmalig auf dem Kantplatz

Mit einem Sommerfest auf dem Kantplatz beendeten die Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg, die Darmstädter Linksfraktion, der Jugendverband 'solid und die Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) die Sommerpause und feierten zusammen mit Freundinnen und Freunden das Sommerfest der LINKEN.

1. Mai 2011 - Demonstration und Kundgebung zum Tag der Arbeit

Mindestlohn ist das Mindeste!

Das Motto der LINKEN zum ersten Mai 2011 lautete "Mindestlohn ist das Mindeste". Um Lohndumping durch die vollständige Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes zu verhindern, forderten wir einen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von 10 Euro.

Als lokales Thema stellte der Darmstädter Kreisverband seine Forderung nach einer neuen integrierten Gesamtschule zur Diskussion.

 

19. März 2011 - Wahlkampf mit Sahra Wagenknecht im Ernst-Ludwig-Saal

Vor gut 150 Gästen sprach Sahra Wagenknecht im Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt. Die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag sprach von großem Applaus begleitet über die Finanz- und Steuerpolitik des Bundes und den Zusammenhang mit der kommunalen Finanznot, über privaten Reichtum und öffentliche Armut. Zuvor forderte sie angesichts der Katastrophe in Fukushima den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft und kritisierte den Angriff der NATO auf Libyen.

Außerdem stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN zur Kommunalwahl in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg vor.

20. März 2011 - Sonntagsspaziergang am AKW Biblis
2. Januar 2011 - "Lieber Gutmensch als Schlechtmensch" - Gegen Thilo Sarrazin in Mainz

 

Bilderserien 2008-2010

Die Bilder der Aktionen von 2008 bis 2010 finden Sie hier.