Kreisvorstand der LINKEN. Darmstadt

Der Vorstand der Partei DIE LINKE in Darmstadt besteht aus acht Personen.

Der Vorstand trifft sich zweiwöchentlich Donnerstags abends um 19 Uhr 30 im Linkstreff Georg Fröba. Die genauen Termine finden Sie in unserem Kalender.



v.l.n.r: Tobias Paul, Nick Kreickenbaum, Natalie Krieger, Lisa Hofmann, Fritz Schmidt-Kleiner, Uli Franke, Franziska Felger, Oliver Grieger (solid), Andrea Plaßmeier

 

 

Natalie Krieger (Kreisvorsitzende)

Natalie ist Frauenverantwortliche im Kreisvorstand. Sie ist Juristin und arbeitet seit 2009 für die Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag. Dort gehören Rechtspolitik, der Strafvollzug und die Rundfunk- und Medienpolitik zu ihren Arbeitsfeldern.

 

In ihrer politischen Arbeit setzt sie sich gegen staatliche Repression und eine Kultur der Kontrolle und Überwachung sowie schleichende innere Militarisierung ein. Die sich kontinuierlich verschärfende soziale Misere erfordert einen Repressionsapparat, der gesellschaftliche Konflikte ruhig stellt und Widerstand gegen die herrschende Politik möglichst im Keim erstickt. Innere Sicherheit auf Kosten von Grund- und Freiheitsrechten ist kein Erfolg, auf den eine Demokratie stolz sein kann.

 

Bürgerinnen und Bürger müssen vor staatlichen Übergriffen und der Bedrohung ihrer Freiheit durch organisierte Herrschaft geschützt werden. Wir brauchen mehr Transparenz staatlichen Handelns und eine umfassende Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche. Alle Menschen, auch die, die anders als die gesellschaftlich gesetzten Normen aussehen, leben oder lieben, müssen vor Diskriminierung geschützt werden. Die Politik der Benachteiligung und der Diskriminierung von Minderheiten ist falsch und gefährlich für die Demokratie, denn sie versucht Menschen ins Abseits zu drängen.

"Ich engagiere mich bei der LINKEN, weil mich Ungerechtigkeit wütend macht. Ich kämpfe für Gerechtigkeit und streite für ein Land, in dem die Freien gleich und die Gleichen frei sind."

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Tobias Paul (Kreisvorsitzender)

Tobias arbeitet als Krankenpfleger und wohnt in Arheilgen. Von 2004 bis 2006 hat er als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildenenvertretung am Universitätsklinikum Giessen, sowie im SprecherInnenrat der Bürgerinitiative „Rettet-die-Klinika“, gegen die Privatisierungspläne der hessischen Landesregierung gekämpft. Von 2006 bis 2007 war er Mitglied des ersten Betriebsrates unter der Rhön Klinikum AG.

Schwerpunkte legt Tobias auf die Gesundheitspolitik, Antimilitarismus und den Kampf gegen Rechts. Gewerkschaftliches Engagement zählt unabhängig der einzelnen Betätigungsfelder zu seinem Selbstverständnis. Er ist Mitglied der AG Betrieb & Gewerkschaft, sowie Teil des erweiterten Landesbezirksjugendvorstands der Gewerkschaft ver.di in Hessen.

"Wir brauchen keine Partei der Kümmerer, sondern eine Organisation die es ermöglicht, dass Menschen sich für ihre eigenen Interessen einsetzen - und das entschlossen."

Kontakt:

Uli Franke (Kreisschatzmeister)

Uli ist Schatzmeister des Kreisverbands. Von Beruf ist er Software-Entwickler, arbeitet aber seit 2008 im Wahlkreis-Büro Südhessen für die linke Landtagsfraktion. Vor seinem Eintritt in die neu gegründete Partei DIE LINKE war er kommunalpolitisch bei der Wählervereinigung OS/3 aktiv. Bei den Hessenwahlen 2007 bewarb er sich im Darmstädter Wahlkreis 49 um ein Direktmandat.

Nach seinem Wechsel aus der Vorderpfalz zum Studium der Physik nach Darmstadt hatte Uli 1990 seine politischen Aktivitäten in der Studierendenvertretung der TH Darmstadt begonnen. Danach engagierte er sich in verschiedenen politischen Projekten, wie dem aus einer Kampagne für die Doppelte Staatsbürgerschaft hervorgegangenen "Darmstäder Komitee gegen rechte Gewalt" oder der medienpolitischen Internet-Kampagne Rette dein Radio. Er ist Redaktionsmitglied des Darmstädter Veranstaltungskalenders Politnetz und aktives Mitglied bei ver.di.

"Ich möchte mich nicht damit begnügen, die sozialen, seelischen und ökologischen Katastrophen abzumildern, die der Kapitalismus hervorbringt. Weisen wir die Propaganda vom 'Ende der Geschichte' zurück und entwickeln wir Perspektiven für ein demokratisches Wirtschaftssystem."

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Franziska Felger

 

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Lisa Hofmann

Lisa studiert Politikwissenschaften in Frankfurt, lebt aber in Darmstadt. Sie ist aktive Gewerkschafterin, vertritt die hessische DGB-Jugend im Vorstand des hessischen Jugendrings und kämpft im Rahmen des Bündnisses gegen Ausbildungsplatzmangel und Jugendarbeitslosigkeit für eine Lösung der Ausbildungsplatzkrise.

 

Sie ist Mitglied im Landesvorstand der LINKEN.HESSEN und eine der südhessischen Delegierten zum Bundesparteitag.

Während ihrer Schulzeit war sie in der Landes- und BundesschülerInnenvertretung aktiv. In dieser Zeit hat sie sich vor allem für ein allgemeinpolitisches Mandat für SchülerInnen- und Studierendenvertretungen engagiert, sowie am Aufbau verschiedener bundesweiter Bündnisse mitgewirkt.

Lisas Themenschwerpunkte sind berufliche Bildung und Ausbildungsplatzknappheit, Partizipation, Frauenförderung, Grund- und Freiheitsrechte.

"Es ist ein Skandal, dass die Zukunftschancen junger Menschen in diesem Staat von der konjunkturellen Lage zum Zeitpunkt ihres Schulabschlusses abhängen."

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Nick Kreickenbaum

Nick ist gelernter Druckvorlagenhersteller, arbeitet aber derzeit als Koch in zwei Darmstädter Restaurants und wohnt in Mühltal-Traisa. Seine Politisierung führt er auf die Proteste gegen den zweiten Golfkrieg zurück, weswegen der entschiedene Kampf gegen Krieg und Militarismus zu seinen politischen Schwerpunkten gehört.

Außerdem engagiert sich Nick im Bereich Medienpolitik, ihn beschäftigen hierbei Fragen nach der Herstellung einer Gegenöffentlichkeit zur herrschenden bürgerlichen Meinung. Darüber hinaus setzt Nick sich für ein solidarisches Gesundheitssystem und gegen die unsoziale Kopfpauschale ein. Grundsätzlich geht es ihm um eine Gesellschaft, in der Werte wie Solidarität und Gleichheit nicht mehr nur Platz in Kindermärchen haben.

"Ein vermeintlich realistischer Mensch hat in unserer Gesellschaft Kinderarmut, Diskriminierung, Hungerlöhne und Krieg als unabänderlich zu akzeptieren. Für mich ist aber gerade eben das inakzeptabel!"

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Andrea Plaßmeier

Andrea Plaßmeier ist Erzieherin und Sozialarbeiterin von Beruf und arbeitet im Frauenhaus Bergstraße. Dort unterstützt sie Frauen und Kinder, ihre Rechte wahrzunehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Sie hat sich als Direktkandidatin der LINKEN für den Wahlkreis 50 in Darmstadt bekannt gemacht.

"In neoliberalen Zeiten subventioniert der Staat gezielt wohlhabende Eltern. Dies ist für Geringverdienende, oder arbeitssuchende Alleinerziehende eine große Gerechtigkeitslücke, mit der sich niemand abfinden sollte.." 

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Fritz Schmidt-Kleiner

Fritz lebt seit über dreißig Jahren in Darmstadt und arbeitet als Sozialarbeiter im Vormundschaftswesen eines Jugendamtes.

Zur Politik ist er in den siebziger Jahren über die Solidaritätsbewegung mit der sogenannten "Dritten Welt" gekommen. Sein besonderes Interesse gilt den ungleichen Lebensverhältnissen und den Auswirkungen der Lebensweise der westlichen Welt für die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung.

In der täglichen Arbeit wird er in einem der reichsten Länder dieser Welt mit der ungleichen Verteilung von Chancen konfrontiert, insbesondere wenn Familien auf Leistungen nach "Hartz IV" angewiesen sind.

"Die Soziale Arbeit kann zwar zu persönlichen, nicht aber zu gesellschaftlichen Veränderungsprozessen beitragen - für diese bedarf es des politischen Engagements. Deshalb arbeite ich bei der LINKEN mit."

Kontakt:

Quelle: http://www.die-linke-darmstadt.de/partei/vorstand/