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Sie erreichen uns telefonisch über unseren Anrufbeantworter auf 06151/3919850 (bitte Rückrufnummer angeben!), über unser Kontaktformular oder direkt per Email an

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Unsere Sitzungen finden üblicherweise jeden zweiten Donnerstag im LinksTreff Georg Fröba statt (Terminkalender). Sie sind herzlich eingeladen, uns dort zu besuchen. 

Wir haben einen Mailverteiler, über den wir regelmäßig über unsere Veranstaltungen informieren. Schicken Sie uns eine Mail, wenn Sie darin aufgenommen werden wollen.

LinksTreff Georg Fröba

Der LinksTreff ist nach dem Darmstädter Antifaschisten Georg Fröba benannt, der 1944 von den Nazis ermordet wurde. 

Er befindet sich in der Landgraf-Philipps-Anlage 32 neben dem Gewerkschaftshaus und in der Nähe der Haltestelle Rhein-Neckar-Straße.

Mieter der Räumlichkeiten sind unsere Stadtverordneten-Fraktion , die LINKE.Darmstadt und die Kreisorganisation der DKP Darmstadt-Dieburg.

Weitere Nutzer sind die GALIDA (Gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt), die Rote Hilfe Darmstadt und die VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten).

Im LinksTreff befinden sich ein großer Sitzungsraum für bis zu 40 Personen, der auch für öffentliche Veranstaltungen der beteiligten Organisationen und Gruppen genutzt wird, und zwei Büroräume.

Zur Person Georg Fröba

Porträt von Georg Fröba im LinksTreff

Kurz nach seiner Geburt am 27.11.1896 in Bayreuth zog Georg Fröbas Familie nach Darmstadt. Er absolvierte eine Schneiderlehre und machte anschließend die Meisterprüfung. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Nach dem Krieg trat Fröba der USPD bei. Er war 1920 Mitbegründer der Darmstädter KPD-Ortsgruppe. 1924 stieg er zum Politischen Leiter des Unterbezirks Darmstadt auf. Fröba war Vorsitzender des Bekleidungsarbeiter-Verbands/Zahlstelle Darmstadt, darüber hinaus hatte er den Vorsitz der KPD Darmstadt inne und vertrat diese im Stadtrat. Als Mitglied im Arbeitslosenausschuss setzte er sich für diejenigen ein, die es in den Jahren der Wirtschaftskrise besonders hart traf.

Bereits Anfang März 1933 wurde Fröba zusammen mit anderen bekannten Gegnern des Nationalsozialismus von der SA festgesetzt, misshandelt, und schließlich in das frühe Konzentrationslager Osthofen verschleppt. Nach der Entlassung aus der "Schutzhaft" wurde Fröba zusammen mit 46 weiteren KPD-Mitgliedern wegen "Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens" angeklagt. Die Richter verurteilten ihn im Dezember 1933 zu zwei Jahren Gefängnis, die er in Hameln verbüßte.

Nach seiner Haftentlassung 1936 war Georg Fröba arbeitslos und musste sich zwei Mal wöchentlich bei der Polizei melden. In dieser Zeit baute er eine Widerstandsorganisation auf Basis von KPD-Mitgliedern im Kreis Darmstadt auf. Der Gestapo gelang es Anfang 1943, die Organisation gänzlich zu zerschlagen: Georg Fröba wurde zusammen mit weiteren Widerständlern gefasst und in das Gestapo-Gefängnis in der Runde-Turm-Straße in Darmstadt gesperrt. Die zwei Jahre anhaltende Untersuchungshaft war mit häufigen Misshandlungen verbunden.

Am 6. September 1944 tagte der 2. Senat des "Volksgerichtshofs" im Darmstädter Landgerichtsgebäude und verurteilte Fröba wegen "Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung" zum Tode. Das Urteil wurde am 27.10.1944 in Frankfurt am Main vollstreckt.

Quelle: NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz

Stolpersteinverlegung am 16.4.2015
Gunter Demnig...
...verlegt den Stolperstein
Rede von Monika Kanzler-Sackreuther
Zu Ehren des Widerstandskämpfers
Stolperstein für Georg Fröba
Plakette des Geschichtsrundgangs

Die "Stolpersteine" sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Sie erinnern an das Schicksal von Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer in den Gehwegs eingelassen. Anfang 2015 befanden sich über 50.000 Steine (Stand: Januar 2015) nicht nur in Deutschland, sondern auch in 18 weiteren europäischen Ländern. Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. (Quelle: Wikipedia)


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