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Gesicht zeigen, Herr Partsch!

Offener Brief des Rojava Solidaritäts-Komitee

Wir hatten Sie als Darmstädter OB gebeten, zum diesjährigen Newroz-Fest die Schirmherrschaft zu übernehmen oder zumindest ein Grußwort zu sprechen. Wir haben ein Zeichen der Solidarität erwartet angesichts des völkerrechtswidrigen Einmarsches der türkischen Armee und islamistischer Gruppen in Afrin in Nordsyrien mit vielen Opfern, Flüchtlingen und Verwüstungen.

Diese Solidarität haben sie uns verweigert. Mit dem Hinweis „aufgrund der Vielfältigkeit der hier lebenden Menschen, die Verbindungen in die Türkei haben“, wollten Sie laut Ihrem Ablehnungsschreiben „öffentlich für keine Seite Partei ergreifen“, d.h. weder für Erdogan, seine Anhänger und die islamistischen Gruppen noch für das kurdische Volk. Was ist mit den vielen türkischen und anderen Menschen, die Erdogan, seine Politik und den Einmarsch ablehnen? Sie stellen den autoritären und expansiven türkischen Nationalismus, der sich zunehmend offen islamistisch gebärdet, und das Streben der Gesellschaften im Mittleren Osten nach demokratischer Selbstverwaltung und Emanzipation ohne religiösen Fanatismus auf eine Stufe.

Dass Erdogan seine Unterdrückungs- und Aggressionspolitik mittels deutscher Waffenlieferun gen umsetzen kann, scheint für sie kein Thema zu sein und steht im Widerspruch zu den öffentlichen Verlautbarungen ihrer Partei „Die Grünen“. Dafür rücken Sie die „Farbschmierereien und Brandanschläge“ in den Vordergrund und sehen in ihnen den Grund für die aufgeheizte Stimmung anstatt klar Haltung zu zeigen gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, der tausende Leben gekostet hat und immer noch kostet.

Sie hätten die Möglichkeit gehabt, das gewünschte Grußwort zum Newroz-Fest mit einem Aufruf zur Mäßigung zu verbinden. Diese Möglichkeit haben sie leider nicht genutzt. Die positive Berichterstattung über das Darmstädter Newroz-Fest in Presse und Fernsehen, hätte darunter nicht gelitten. Trotz alledem erwarten wir, dass Sie und die Stadt Darmstadt „Gesicht zeigen“ bei der Abwehr von weiteren Diskriminierungen.

Digitalisierung in der Schule

Das Bündnis "Demokratie statt Überwachung" lädt ein

"Digitalisierung" heißt die Vision, mit der man die Probleme der hiesigen Bildungslandschaft beheben will. Laut Empfehlung der Kultusministerkonferenz sollen bald alle Lehrkräfte mit digitalen Unterrichtsmedien arbeiten. [mehr]

  • Was aber heißt das für den Datenschutz?
  • Und was bedeutet es für Pädagogik und Bildung?
  • Wie verändert sich das Lern- und Kommunikationsverhalten der Schülerinnen und Schüler?
  • Und: Ist die Digitalisierung nicht ein weiteres Einfalltor für die Einflussnahme von Wirtschaftslobbyisten auf den schulischen Unterricht?

 

18. April 2018 19:30 Uhr
Hess. Staatsarchiv - Vortragssaal / Karolinenplatz 3, Darmstadt

Pressemeldungen

Solidarität mit den Streikenden des öffentlichen Dienstes und der Telekom

Nach zwei Verhandlungsrunden ohne Angebot, hat die Gewerkschaft ver.di Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die Telekom AG hat in der 2. Verhandlungsrunde den Beschäftigten kein Angebot gemacht. Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte beider Bereiche zu Warnstreiks aufgerufen. Am Mittwoch 11.4.2018 wird ein... Weiterlesen


Aufruf zur Solidarität zum kurdischen Newroz-Fest am 21.03.18 !

Wie jedes Jahr feiern unsere kurdischen Freundinnen und Freunde auch an diesem 21. März ihr Newroz-Fest. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Frühlingsfest, es will außerdem ein Zeichen setzen gegen Krieg und Unterdrückung, indem es die Werte von Völkerverständigung und Solidarität feiert. In diesem Jahr steht es im Schatten des... Weiterlesen


DIE LINKE. Darmstadt stellt Ann-Christine Sparn und Dennis Eckold zur Landtagswahl auf

Mitglieder der LINKEN-Darmstadt haben die Direktkandidaturen für die Landtagswahl für die Wahlkreise Darmstadt I (WK49) und Darmstadt II (WK50) in einer Mitgliederversammlung am Donnerstag, 15.3.2018, bestimmt. Für den Wahlkreis Darmstadt II (WK50) tritt Ann-Christine Sparn an. Die 28-jährige Soziologin war bis Januar Landessprecherin der... Weiterlesen


Zum geplanten Abschiebegefängnis in Darmstadt-Eberstadt

Ende 2017 hat der hessische Landtag mit den Stimmen der schwarz-grünen Koalition die Errichtung eines Abschiebegefängnisses in Darmstadt Eberstadt beschlossen. Für 50 Flüchtlinge sollen die Gebäude des „offenen Vollzugs“ der Justizvollzugsanstalt Eberstadt umgebaut werden. Die Inbetriebnahme soll noch im ersten Quartal 2018 erfolgen. Aus diesem... Weiterlesen

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    Neue Klimabelastungen, Menschenrechtsverletzungen, Unterlaufen des europäischen Vorsorgeprinzips / mit Thomas Fritz mehr

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