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Beschluss


Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg

Für eine starke und geeinte LINKE

Erklärung zum Göttinger Parteitag am 2./3.6.2012

Erklärung zum Göttinger Parteitag am 2./3.6.2012

 

Die Anwesenden der gemeinsamen Versammlung der Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg erhoffen sich vom bevorstehenden Göttinger Parteitag

  1. ein Signal der Gemeinsamkeit, damit die Pluralität als Stärke unserer Partei erkennbar wird.
  2. Beschlüsse für das praktische alltägliche Handeln unserer Partei und zur Verbesserung unserer Fähigkeit, auf aktuelle Entwicklungen schnell, klar und nachvollziehbar zu reagieren.
  3. die Wahl eines strömungsübergreifenden Vorstands, der in der Lage ist, auf der Basis unseres Programms die verschiedenen Richtungen in unserer Partei zu integrieren und einheitlich gegenüber der Öffenlichkeit aufzutreten.

Wir sind davon überzeugt, dass DIE LINKE in der kapitalistischen Krise nur bestehen und die Menschen von ihrem Programm überzeugen kann, wenn sie

  1. die Kämpfe der sozialen Bewegungen und der Lohnabhängigen unterstützt, deren Forderungen aufgreift und sie auf die Bühne der Parlamente bringt.
  2. sich nur dann an Regierungen beteiligt, wenn dadurch die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und eine Veränderung der Kräfteverhältnisse durchsetzbar sind. DIE LINKE immer in Opposition bleiben zu Kriegen,  Sozial- und Personalabbau, Privatisierungen und der Einschränkung demokratischer Rechte.
  3. durch “Kümmerer-Arbeit” Vertrauen vor Ort erwirbt und dieses dazu nutzt, die Menschen zum sozialen Kampf für ihre Interessen zu ermutigen

Wir appellieren eindringlich an die Delegierten,

  1. nur solche Genossinnen und Genossen in Führungsämter zu wählen, von denen zu erwarten ist, dass sie  innerparteiliche Solidarität vor ihre persönlichen Interessen stellen werden.
  2. darauf zu achten, dass in dem neuen Vorstand der gewerkschaftliche Flügel unserer Partei deutlich repräsentiert ist.
  3. den Wunsch nach einer weiblichen Doppelspitze nicht vor politische Kriterien zu stellen.