Pressesprecher
Uli Franke, 0176/60028451
Kreisvorsitzende
Natalie Krieger, 0160/841813
Tobias Paul, 0176/83289202
In einer Pressemitteilung berichtet die Mieterinitiative "Oppenheimer Straße bleibt!" heute, dass die Bauverein AG die Mieterinnen und Mieter unter Druck setze, ihre Wohnungen zu verlassen. Außerdem entsprächen die Ersatzangebote des Unternehmens nicht der Ankündigung, Wohnungen mit dem gleichen Mietpreisniveau in der Postsiedlung anzubieten. Hierzu erklärt DIE LINKE. Darmstadt:
Die in städtischem Eigentum befindliche und von Vertretern der regierenden Parteien kontrollierte Bauverein AG versucht mit aller Rücksichtslosigkeit, sich der demokratischen Anbindung an den Willen der Bürgerschaft sowie der sozialen Verantwortung zu entziehen. Man kann es kaum fassen, dass die Bauverein AG selbst unter massivem öffentlichem Druck noch so schäbig mit ihren Mietern umgeht. Die Geschäftsführung scheint sich der Rückendeckung durch ihren Aufsichtsrat und durch die Darmstädter Politik sehr sicher zu sein.
Mittlerweile ist das ganze Ausmaß der Trickserei und Falschspielerei zu Tage gefördert worden:
Diese Strategie des "Fakten Schaffens" erinnert fatal an die Vorgehensweise beim Stuttgarter Hauptbahnhof, nachdem in der Öffentlichkeit massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Projekts aufgekommen waren. Darmstadt braucht kein "Oppenheimer 21". Deshalb muss die Stadtpolitik jetzt der Bauverein AG in den Arm fallen und das Unternehmen auf seine soziale Verantwortung verpflichten.
DIE LINKE fordert die Verschiebung des Baubeginns an der Oppenheimer Straße, bis in öffentlicher Debatte geklärt ist,
Falls die Bauverein AG die Notwendigkeit einer Neubebauung überzeugend darlegen kann, muss durch belastbare Vereinbarungen sicher gestellt werden, dass die Mieterinnen und Mieter vergleichbaren Wohnraum zur Verfügung gestellt bekommen, für eigene Investitionen in ihre Wohnungen entschädigt werden und den Umzug nicht selber bezahlen müssen.